Keine Mode Saison ohne Kleider

Im Winter, wie im Sommer, darf das Kleid nicht in der Mode fehlen. Es ist einfach unwiderstehlich fraulich, ob lang oder kurz, wollig weich oder zart fließend.

In jeder Modesaison lassen sich die Designer jede Menge einfallen, um Frau modisch aus der Reserve zu locken und dennoch gibt es Klassiker, die fast jede Frau in ihrem Schrank hängen hat. Spitzenreiter ist hier das Kleine Schwarze, dem Audrey Hepburn zu Weltruhm verhalf, als sie ihr Frühstück bei Tiffanys einnahm. Seitdem steht das schwarze, meist kniekurze Kleid für den eleganten und dennoch sehr weiblichen Auftritt.

Kleider zeigen sich, je nach Jahreszeit, in zahlreichen Facetten. Im Winter sind Farbtöne, wie Weiß, Schwarz, Nebelgrau oder Anthrazit, besonders bei Strickkleidern, die mollig warm halten, angesagt. Sie werden mit einer dicken Strickstrumpfhose und schicken Stiefeln oder Boots getragen. Ein Trend, der sich ungebrochen bei den modischen Kleidern ( Beispiele z.B. hier bei 7trends.de ) hält, sind Mini- oder Maxi Versionen, die über Skinny-Jeans und Leggins getragen werden. Sie dürfen auch ruhig mal etwas auffälliger gemustert sein, besonders der Retro Look der 70er Jahre feiert hier seit Jahren ein Revival. Im Sommer sind Hippiekleider im Boho Look schwer angesagt, dann reichen sie bis auf den Boden und sind im Nacken keck gebunden. Der Sommer macht ohnehin farblich, was er will, denn schließlich wollen die luftig zarten Stoffe mit der Sonne um die Wette strahlen. Mini zieht die Blicke der Männer an, aber auch knielang oder bodenlang hat seinen ganz besonderen Reiz. Dank Dita von Teese und Kate Perry wagt Frau sich wieder in Petticoats und Rüschenkleider.

Fragt man sich, was den Erfolg des Kleides ausmacht, so kann man sich die Antworten quer durch die Kulturgeschichte holen. Das Kleid umspielt sanft die Figur oder betont sie auffällig. So findet jede Frau das Kleid, das zu ihr passt. Kleider sind auch immer Ausdruck der Zeitgeschichte. Vor einigen Jahrhunderten war die Krinoline noch in Mode, meterweise Stoff wurde für die Kleider im Sissi Stil verarbeitet. Die 1920er Jahre haben uns dann viel nackte Haut beschert und die lässige Zeit der Charleston Partys hat aus den selbstbewussten Frauen der goldenen Zwanziger flippige Flappergirls gemacht. So gibt es tausend und einen Grund für den modischen Siegeszug des Kleides.